Ein
kleines Großmodell. Da das Original in seinen Abmessungen nicht sehr
groß ist, konnte hier ein relativ großer Nachbaumaßstab
angelegt werden. Das Modell ist exakt die 2,8fache Verkleinerung des
Originals. Der Baukasten der DSA-1 wird auch den höchsten Scale Ansprüchen
gerecht. Die Teile sind alle bereits in hervorragender Qualität
vorgefertigt und müssen nur noch zusammengefügt und verklebt werden.
Sie sind Baugruppenweise verpackt und nummeriert, was den Aufbau und die
Ordnung auf dem Baubrett erheblich erleichtert. Alle Federstahldrähte
sind bereits vorgebogen und, wo erforderlich, verlötet. Es wurde also
alles getan, um den Bau des interessanten Modells möglichst schnell
voranzutreiben.
Die
Ausstattung des Baukasten ist unüblich komplett, zum Lieferumfang gehören
die Spannseile, ihre Befestigungen und die Beschlagteile für das
Spornrad. Weitere Teile sind die GFK Motorhaube und GFK
Radverkleidungen. Eine Baubeschreibung mit Dreiseitenansicht und
verschiedenen, möglichen Farbschemen, sowie der aus drei DIN A0 Blättern
bestehende ausführliche Bauplan runden den Baukasten ab.
Die
Flugeigenschaften des Modells sind genauso unkompliziert wie die seines
Vorbilds. Das Modell kann ohne Probleme von einem durchschnittlichen
Piloten gesteuert werden. Das stabile Fahrwerk und die niedrige Flächenbelastung
erlauben Starts auch aus schlechteren Wiesen ( die Radverkleidung sollte
dann jedoch entfernt werden ).
Die
gutmütigen Flugeigenschaften werden einschlägig in dem MFI Bericht
Ausgabe Juni 98 von David Brown geschildert. Er schreibt: “Alle
Figuren sind mit dem Mini Plane machbar. Nur die Rollen, die das Modell
klaglos durchfliegt, kommen aufgrund der nur zwei Querruder etwas fassig.
Mit dem ZG 62S ist das Flugzeug natürlich etwas übermotorisiert, und
so sind senkrechte Steigflüge mit dieser Konfiguration endlos möglich.
Die sich daraus ergebenden möglichen Kunstflugfiguren brauche ich an
dieser Stelle wohl nicht anzuführen. Landungen mit der Smith Mini Plane
sind überhaupt kein Problem, da das Modell sehr gute
Langsamflugeigenschaften besitzt. Die Landeeigenschaften der Mini sind
mit denen des hinlänglich bekannten Taxis durchaus vergleichbar.
Deshalb war die Landung so einfach wie der Start: drosseln - anfliegen
– weiter drosseln – ausschweben – aufsetzen - ausrollen –
das war´s!" Diesen Ausführungen ist nichts mehr
hinzuzufügen.